Tips und Tricks von Student zu Student
Der gute Vortrag
Was Du für einen guten Vortrag brauchst, ist schnell zusammengefaßt.
Kein Patentrezept, aber die Erfahrung aus fünf Oberseminaren und zahlreichen (eigenen und fremden) Vorträgen.
Fasse Dich kurz
Beschränke Dich auf das Wesentliche. Oft ist das Thema so speziell, daß es beim ersten Hören nicht im ganzen Umfang verstanden werden kann. Die groben Linien und die neuen Erkenntnisse sind wichtig - nicht Gennamen o. ä.
Knüpfe an bei den Hörern bekanntes Wissen an und baue eine Brücke zu Deinem Thema. Zeige, warum das Thema spannend und faszinierend ist.
Mache eine Gliederung - denk an den Hund
Idealerweise ist ein Vortrag wie ein Hund gebaut: Er hat einen Kopf, der beißt (der erste Satz muß die Hörer einfangen), vier Füße (entsprechend vier Hauptpunkten) und einen kurzen Schwanz. Wichtig: Der Hund wedelt mit dem Schwanz, nicht der Schwanz mit dem Hund. Drei Beine gehen zur Not auch, aber dann hinkt der Hund etwas.
Zeige diese Gliederung den Hörern als erstes. Dann wissen sie, was auf sie zukommt, und gehen nicht in der Fülle der Information verloren.
Gib den Hörern etwas in die Hand - das Handout
Auch wenn es das letzte ist, was Du machst, und Du nur in 10 Minuten Deine Ausarbeitung dafür radikal zusammenstreichst - für den Hörer ist es wichtig. Warum? Hier ein paar Gründe:
- Der Hörer kann während des Vortrags Notizen machen, ohne sich auf das Mitschreiben konzentrieren zu müssen
- Der Hörer kann im Nachhinein durch einen Blick auf das Handout die zentralen Gedanken des Vortrags und der Paper wieder ins Gedächtnis rufen, ohne die Artikel lesen zu müssen.
Das Laborbuch
Wenn Du schon einmal drei Monate nach dem Versuch über dem Protokoll gebrütet hast und feststellst, daß Dir Daten fehlen, weißt Du, was ich meine...